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Aufnahmetechnik und Bildverarbeitung
Bei Aufnahmen lichtschwacher Objekte mit dem Meade 12 ‘’ Teleskop arbeite ich in der Regel mit der ALCCD 5.2 als Autoguider am 4’’ Borg Refraktor. Durch Einsatz eines Intes Reducers 0,8 kann die Brennweite des Meade Teleskops von 2438 mm auf 1950 mm herabgesetzt werden, am Borg Refraktor wird für das Autoguiden die Brennweite durch Einsatz einer 2x Barlowlinse von 640 mm auf 1280 mm erhöht. Damit funktioniert die Nachführung ganz ordentlich. Sie wird über die Software von AstroArt und Ascom gesteuert. Allerdings steht u. a. aufgrund des kleinen Gesichtsfeldes für das Autoguiden nicht immer ein geeigneter Leitstern zur Verfügung. In diesem Fall wird der Borg Refraktor durch Drehen an den Justierschrauben in seiner Halterung entsprechend verstellt. Als Belichtungszeiten werden meistens Zeiten zwischen 4 und 10 Minuten gewählt, wobei insbesondere bei Galaxien so viel Aufnahmen gemacht werden, dass Gesamtbelichtungszeiten von mindestens einer Stunde erreicht werden. Die Steuerung des Teleskops einschließlich der Kameras kann auch über WLAN aus dem warmen Wohnzimmer erfolgen. Davon wird vorwiegend in der kalten Jahreszeit Gebrauch gemacht.
Bei großflächigen Objekten wird der Borg Refraktor mit der Canon EOS bestückt, wobei die Brennweite von 640 mm durch den Reducer auf 500 mm reduziert werden kann. Ein Autoguiden ist bei diesen Brennweiten nicht erforderlich.
Die Bildverarbeitung erfolgt vorwiegend mit Fitswork, Astroart und Photoshop CS3. Nach einem Dunkelbildabzug mit Fitswork (falls erforderlich) werden die Bilder in Astroart im FITS Format in den einzelnen Farben R, G, B und L gestapelt und gemittelt und anschließend im TIFF-Format gespeichert und mit CS3 nach dem LRGB - Verfahren weiter verarbeitet.
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